Fitnesstrainer B+A Lizenz

Lernmaterial zur Vorbereitung auf die Fitnesstrainerprüfung

Wissenscheck

Fundierte Ausbildung. Wissenschaftlich. Praxisnah. Kostenlos.

Dieser Kurs bereitet umfassend auf die Prüfungen zur Fitnesstrainer-B- und A-Lizenz verschiedener staatlich zugelassener Fernschulen vor.

Die Lerninhalte orientieren sich an den Anforderungen etablierter Ausbildungsinstitute und gehen in einigen Fachbereichen bewusst darüber hinaus. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftlich fundiertes Wissen, ein tiefgreifendes Verständnis des menschlichen Körpers und die praktische Anwendung im Training.

Während der Aufbauphase ist der gesamte Kurs kostenlos. Ab dem zweiten Modul ist lediglich eine Registrierung mit einer E-Mail-Adresse erforderlich. Dadurch entstehen weder Kosten noch finanzielle Verpflichtungen.

Der Kurs dient der eigenständigen Prüfungsvorbereitung und verleiht selbst keine Trainerlizenz.

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 23: Herzdruckmassage, Beatmung

Für die Herzdruckmassage liegt der Erwachsene möglichst auf einer festen Unterlage. Die Hände werden in der Mitte des Brustkorbs auf der unteren Hälfte des Brustbeins positioniert. Mit gestreckten Armen wird senkrecht gedrückt. Die Frequenz beträgt 100–120 Kompressionen pro Minute, die Drucktiefe 5–6 cm. Zwischen den Kompressionen wird der Brustkorb vollständig entlastet, ohne den Kontakt unnötig zu verlieren.

Wer Beatmung gelernt hat und sie durchführen kann und will, wechselt 30 Kompressionen mit 2 Beatmungen ab. Jede Beatmung soll eine sichtbare beginnende Brustkorbanhebung bewirken; übermäßiges Beatmen und lange Unterbrechungen werden vermieden. Ist Beatmung nicht möglich, werden kontinuierliche Kompressionen durchgeführt und die Leitstellenanweisungen befolgt.

Die Qualität wird am Trainingsphantom geübt. Häufige praktische Probleme sind zu geringe Tiefe, Aufstützen zwischen den Kompressionen und lange Pausen. Ein Helferwechsel wird bei mehreren geschulten Helfern so organisiert, dass Unterbrechungen kurz bleiben. Die Versorgung wird bis zur Übernahme durch professionelle Hilfe beziehungsweise nach dem vorgegebenen Ablauf fortgesetzt.

AED: einschalten, Anweisungen befolgen

Ein automatisierter externer Defibrillator, kurz AED, führt durch die Anwendung. Sobald er verfügbar ist, wird er eingeschaltet; die Elektroden werden nach den Abbildungen auf dem freigemachten Brustkorb angebracht. Bei mehreren Helfern können die Kompressionen während der Vorbereitung soweit möglich weiterlaufen.

Während Rhythmusanalyse und gegebenenfalls Schockabgabe berührt niemand die Person. Bei Geräten mit Schocktaste wird der Schock nach Aufforderung ausgelöst; bei vollautomatischen Geräten geschieht dies entsprechend der Geräteanweisung. Danach werden die Kompressionen nach Aufforderung sofort fortgesetzt. Auch die Ansage, dass kein Schock empfohlen wird, beendet die notwendige Wiederbelebung nicht.

Der Trainer muss den Umgang nicht aus dem Gedächtnis improvisieren. Er muss den AED schnell verfügbar machen, eindeutige Sicherheitsansagen geben und dessen Anweisungen umsetzen. Mit einem Trainings-AED werden Elektrodenposition und Zusammenarbeit geübt, ohne einen echten Notfall zu simulieren, der Kunden verunsichert.

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